Kullas
Sie sehen aus wie aus dem Mittelalter, tatsächlich stammen die meisten aber aus dem späten 18. Jahrhundert bis Mitte des 19. Jahrhunderts. Sie wurden vor allem im Westkosovo in unstabilen und unsicheren Zeiten gebaut. Die wenigen Fenster weisen auf ihre Funktion hin: Unten wurden in Krisenzeiten das Vieh untergebracht, in der Mitte gelebt und oben befindet sich die oda e burrave, der Versammlungsraum der Männer.
Das albanische Wort Kulla kommt vom türkischen Wort "Turm" und so sehen sie auch aus:

Im historischen Dranoc nahe der Grenze zu Albanien, die Gassen sind eng und von hohen Mauern umgeben, die die Wohnbereiche der Familien abgrenzen.

In die Oda dürfen traditionell nur die Männer rein. Im restaurierten Kulla dürfen Touristinnen auch Fotos machen :-)

In der Mitte des Raumes ist ein Ofen, auf dem der Kaffee zubereitet wird. Die Sitzordnung in der Oda ist streng hierarchisch geregelt, das Familienoberhaupt sitzt links vom Feuer, an dem auch die Zigaretten angezündet werden ("Ein Kaffee ohne Zigarette ist wie ein Türke ohne Glaube").

Tassen - stets auf Gäste vorbereitet! Die Männer auf den Bildern sind im Kosovo-Krieg gefallen.

Das albanische Wort Kulla kommt vom türkischen Wort "Turm" und so sehen sie auch aus:

Im historischen Dranoc nahe der Grenze zu Albanien, die Gassen sind eng und von hohen Mauern umgeben, die die Wohnbereiche der Familien abgrenzen.

In die Oda dürfen traditionell nur die Männer rein. Im restaurierten Kulla dürfen Touristinnen auch Fotos machen :-)

In der Mitte des Raumes ist ein Ofen, auf dem der Kaffee zubereitet wird. Die Sitzordnung in der Oda ist streng hierarchisch geregelt, das Familienoberhaupt sitzt links vom Feuer, an dem auch die Zigaretten angezündet werden ("Ein Kaffee ohne Zigarette ist wie ein Türke ohne Glaube").

Tassen - stets auf Gäste vorbereitet! Die Männer auf den Bildern sind im Kosovo-Krieg gefallen.

spack - 16. Feb, 17:56
